• Radius und Steigung
  • Höhenprofil Harzquer- und Brockenbahn
  • Höhenprofil Selketalbahn
  • Signale an der Strecke
  • Die Schienen
Selketalbahn und Harzquerbahn wurden in der Planung 1886 bzw. 1896 als Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 1.000 mm ausgelegt. Für den Einsatz in den engen Harztälern mit ihren teils erheblichen Steigungen kam eine Normalspur (Spurweite 1.435 mm) nicht in Frage.

Die damit eingesetzten kleinen Waggons zeigen auf Grund ihrer kurzen Radstände einen geringeren Rollwiderstand in engen Gleisbögen.
Somit kann ein minimaler Kurvenradius von nur 60 m ausgeführt werden und auch im Steigungsvermögen wird die 4-fache Höhe auf gleicher Streckenlänge erreicht.
Durch die geringeren Gewichte von Loks und Waggons kann außerdem der Schienenoberbau einfacher gehalten werden.

Der Bau einer normalspurigen Bahn durch den Harz wäre in der Form nicht möglich gewesen.

Hp 0
Hp 1
Hp 2
Lf 1
Lf 4
Bü 4
Bü 5
Ra 11
Ne 5
Sh 0
Ne 7
---
Halt!
Fahrt
Fahrt mit Be-
schränkung
Langsam-fahrscheibe
Geschwindig-keitstafel
Pfeiftafel
Läutetafel
Halt für Ran-
gierfahrten
Haltetafel
Halt! Fahrverbot!
Schneepflug-
tafel
Neigungs-
zeiger
Halt für Züge und Rangier-fahrten
Fahrt mit Buch-fahrplange-schwindigkeit.
Fahrt mit Geschwindig-keitsbegrenzung auf 40 km/h
Vorüber-gehende Langsamfahr-stelle, in der
das zehnfache der Ziffern nicht überschritten werden darf.
A=Anfang
E=Ende
Die angezeigte Geschwindigkeit darf nicht überschritten werden
Hier muß der Lokführer
3 Sekunden lang pfeifen,
um an einem Bahnübergang sein Herannahen kenntlich zu machen
Der Lokführer muss ab diesem Signal bis zum Erreichen des
Bahnübergangs läuten
Vor diesem Schild muss der Rangierverkehr auf eine
Weiterfahrt-Freigabe durch den Weichenwärter warten.
Kennzeichnung des Haltepunktes der Zugspitze in einem Bahnhof.
Halt für alle Zugfahrten.
Der weitere Strecken-abschnitt darf nicht weiter befahren werden.
An dieser Stelle muß ein Schneepflug abgehoben werden um Anlagen zu schützen.
(Anheben
bzw.
Absenken)
Am Wechselpunkt der Strecken-neigung wird nach beiden Seiten die Neigung des folgenden Abschnitts angegeben
In den Schienennetzen von Schmalspurbahnen werden in der Regel Vignolschienen des Typs S49 verbaut. Der Name leitet sich ab vom englischen Eisenbahningenieur Charles Vignoles, der einen älteren Schienenentwurf weiterentwickelte. Typ 49 ist ein leichtes Schienenprofi; die Zahl gibt das Gewicht der Schiene in Kg/m an.

Neben Vignolschienen sind bspw. an Bahnübergängen sogenannte Rillenschienen verbaut. Nur sie erlauben durch ihre Bauform ein Verfüllen des Schienenzwischenraumes mit Straßenbaumaterial.

Auf jedem Schienenstrang ist der Schienentyp, der Hersteller und das Produktionsjahr als Walzmarke erkennbar.

Als Schwellenform kommen bei der HSB Holzschwellen, Betonschwellen sowie verstärkt Y-Schwellen aus Stahl zum Einsatz. Letztere bilden eine höhere Stabilität des Gleiskörpers und erlauben ein schmaleres Gleisbett.

S49
Ri59
Ri59
Ri59
Ri59
Vignolschiene
Typ S49
Rillenschiene
Typ Ri 59
Gleisrost mit Schwellen aus Holz, Beton oder Stahl
Gleisrost mit Y-Schwellen aus Stahl.
Konstruktion mit hoher Quersteifigkeit
Eingedeckte Rillenschienen ermöglichen beim Bahnübergang das Queren von Fahrzeugen

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Letze Aktualisierung: März 2019
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